Bei dem Cryozerstossverfahren handelt es sich um ein Pulverisierungsverfahren, bei dem die getrockneten Pflanzenteile unter Verwendung von flüssigem Stickstoff bei genau minus 196°C zerstoßen werden. Dadurch entsteht ein sehr feines, homogenes Pulver, das sogenannte Mikronisat. Dieses Pulver gewährleistet eine optimale und gleichbleibende Wirkung.
Das Cryozerstossverfahren bietet als modernes und schonendes Herstellungsverfahren drei entscheidende Vorteile:
1. Die Heilwirkung einer Pflanze ist nicht nur auf einen einzigen Wirkstoff zurückzuführen. Im Cryozerstoßverfahren wird die Gesamtheit des Pflanzenteils verwendet, so dass sich sämtliche Wirksubstanzen im Mikronisat wieder finden. Das ist bei dem Extraktionsverfahren nicht der Fall. Damit wirken alle Substanzen der Pflanze in Synergie, wodurch ein hervorragendes therapeutisches Ergebnis durch das Produkt erzielt werden kann.
2. Durch die Verwendung von flüssigem Stickstoff wird die Erhitzung, die beim Zerstoßungsprozess entsteht, gebremst und die Temperatur unterhalb des Gefrierpunktes gehalten.
Bei herkömmlichen Pulverisierungsverfahren dagegen würden wertvolle Vitamine, Enzyme, leicht flüssige Substanzen (z.B. ätherische Öle) und zahlreiche wirksame Bestandteile zerstört werden. Dies wird beim Cryozerstoßverfahren verhindert.
3. Bei der Zufuhr von flüssigem Stickstoff (minus 196°C) werden die Pflanzenteile schockgefroren. Dadurch nimmt die Zerbrechlichkeit der Pflanzenteile zu. Sie lassen sich besser zerkleinern. Es entsteht ein sehr feines und homogenes Pulver, welches eine optimale, gleichbleibende Wirkung gewährleistet. Aufgrund der Feinkörnigkeit des Mikronisats werden die Wirksubstanzen besser freigesetzt und die Bioverfügbarkeit erheblich erhöht.
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